10.9.2010
Warburg: Mord-Versuch auf syrisch-orthodoxen Bischof aufgeklärt
Für den Überfall auf den Erzbischof der syrisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, Aydin, im April soll der frühere Diözesanrat der Kirche verantwortlich sein. Der 63-jährige Aslan K. aus Wiesbaden werde als Drahtzieher des brutalen Überfalls auf den Bischof im Kloster Warburg verdächtigt. Das berichtet das in Bielefeld erscheinende „Westfalen-Blatt“. Die Polizei Bielefeld ermittle gegen den 63-Jährigen wegen Anstiftung zum versuchten Mord in Verbindung mit schwerem Raub. Der 63 Jahre alte Bischof war im April von drei Männern überfallen, schwer körperlich misshandelt und ausgeraubt worden. An dem Überfall selbst soll der aus der Türkei stammende Aslan K. nicht beteiligt gewesen sein. Bischof Aydin hatte den Überfall als ein gezieltes Attentat auf die gesamte syrisch-orthodoxe Kirche in Deutschland bezeichnet. In der Glaubensgemeinschaft schwelen Berichten zufolge seit langer Zeit innerkirchliche Konflikte.
domradio.at
Online Journal über die Syrisch-Orthodoxe Kirche, Syrische Studien und Aramäer / www.suryoyo-online.org
Freitag, 10. September 2010
Angriff auf syrisch-orthodoxen Bischof: Glaubensbruder unter Verdacht
10. September 2010, 14:05 Uhr
Offenbar kam der Angriff aus dem Herzen der Kirche selbst: Im April wurde der syrisch-orthodoxe Bischof für Deutschland Opfer eines schweren Überfalls. Als Motiv hält die Polizei einen innerkirchlichen Streit für wahrscheinlich.
Die Täter schlugen und knebelten den alten Mann, raubten ihn aus und schnitten seinen langen, weißen Bart ab. Knapp ein halbes Jahr nach dem Überfall auf den syrisch- orthodoxen Bischof für Deutschland, Julius Hanna Aydin, sehen die Ermittler das Motiv in einem Streit mit einem innerkirchlichen Widersacher. Es werde gegen einen 63-Jährigen aus Wiesbaden als möglichen Drahtzieher ermittelt, sagte der Sprecher des Bielefelder Polizeipräsidiums, Martin Schultz, am Freitag und bestätigte einen Bericht der Zeitung "Westfalen Blatt".
Bei dem Verdächtigen handele es sich um den ehemaligen Vorsitzenden des Diözesanrates der Kirche. Die Mordkommission "MK Kloster" ermittle gegen den Mann wegen Anstiftung zum versuchten Mord in Verbindung mit schwerem Raub, sagte Schultz. Am Überfall selbst habe er wohl nicht teilgenommen. Bischof Julius Hanna Aydin, Oberhaupt von rund 80 000 Gläubigen, war Mitte April im Kloster Warburg von drei Männern überfallen worden. Er hatte den Überfall als "ein gezieltes Attentat und einen Angriff auf die gesamte syrisch- orthodoxe Kirche in Deutschland" bezeichnet.
Am Mittwoch war in Wiesbaden ein 36 Jahre alter Syrer gefasst worden, der verdächtigt wird, an dem Überfall beteiligt gewesen zu sein.
DPA / stern.de
Offenbar kam der Angriff aus dem Herzen der Kirche selbst: Im April wurde der syrisch-orthodoxe Bischof für Deutschland Opfer eines schweren Überfalls. Als Motiv hält die Polizei einen innerkirchlichen Streit für wahrscheinlich.
Die Täter schlugen und knebelten den alten Mann, raubten ihn aus und schnitten seinen langen, weißen Bart ab. Knapp ein halbes Jahr nach dem Überfall auf den syrisch- orthodoxen Bischof für Deutschland, Julius Hanna Aydin, sehen die Ermittler das Motiv in einem Streit mit einem innerkirchlichen Widersacher. Es werde gegen einen 63-Jährigen aus Wiesbaden als möglichen Drahtzieher ermittelt, sagte der Sprecher des Bielefelder Polizeipräsidiums, Martin Schultz, am Freitag und bestätigte einen Bericht der Zeitung "Westfalen Blatt".
Bei dem Verdächtigen handele es sich um den ehemaligen Vorsitzenden des Diözesanrates der Kirche. Die Mordkommission "MK Kloster" ermittle gegen den Mann wegen Anstiftung zum versuchten Mord in Verbindung mit schwerem Raub, sagte Schultz. Am Überfall selbst habe er wohl nicht teilgenommen. Bischof Julius Hanna Aydin, Oberhaupt von rund 80 000 Gläubigen, war Mitte April im Kloster Warburg von drei Männern überfallen worden. Er hatte den Überfall als "ein gezieltes Attentat und einen Angriff auf die gesamte syrisch- orthodoxe Kirche in Deutschland" bezeichnet.
Am Mittwoch war in Wiesbaden ein 36 Jahre alter Syrer gefasst worden, der verdächtigt wird, an dem Überfall beteiligt gewesen zu sein.
DPA / stern.de
Nach Überfall auf syrisch-orthodoxen Bischof Gefährlicher Glaubensbruder
10.09.2010, 15:29 2010-09-10 15:29:56
Der Überfall auf den syrisch-orthodoxen Bischof in Deutschland ist nach Sicht der Wiesbadener Polizei aufgeklärt: Hinter der Attacke im April, bei der dem Bischof auch der Bart abgeschnitten wurde, soll ein Laienvertreter der Kirche stecken.
Die Täter schlugen und knebelten den alten Mann, raubten ihn aus und schnitten seinen langen, weißen Bart ab: Knapp ein halbes Jahr nach dem brutalen Überfall auf den syrisch-orthodoxen Bischof für Deutschland sehen die Ermittler das Motiv jetzt in einem Streit mit einem innerkirchlichen Widersacher.
Gazas Orthodox Christians Prepare For Easter Bild vergrößern
Der Bischof der syrisch-orthodoxen in Deutschland wurde im April im Kloster Warburg - dem Sitz der deutschen Erzdiözese - hinterrücks überfallen. Die Polizei verdächtigt einen 63-Jährigen als Drahtzieher. (© Getty Images)
Die Polizei ermittelt gegen einen 63-Jährigen aus Wiesbaden als möglichen Drahtzieher, sagte der Sprecher des Bielefelder Polizeipräsidiums, Martin Schultz, und bestätigte einen Bericht der Zeitung Westfalen Blatt.
Bei dem Verdächtigen handele es sich um den ehemaligen Vorsitzenden des Diözesanrates der Kirche. Dessen Wohnung in Wiesbaden sei durchsucht worden. Das beschlagnahmte Material müsse jetzt ausgewertet werden.
Die Mordkommission "MK Kloster" ermittle gegen den 63-Jährigen wegen Anstiftung zum versuchten Mord in Verbindung mit schwerem Raub, sagte Schultz. Am Überfall selbst habe er wohl nicht teilgenommen.
Bischof Julius Hanna Aydin, Oberhaupt von rund 80.000 Gläubigen, war Mitte April im Kloster Warburg - dem Sitz der deutschen Erzdiözese - von drei Männern überfallen worden. Er hatte den Überfall als "ein gezieltes Attentat und einen Angriff auf die gesamte syrisch-orthodoxe Kirche in Deutschland" bezeichnet.
Der 63-Jährige war bereits kurz nach dem Überfall ins Visier der Ermittler geraten, weil er im innerkirchlichen Konflikt unter den Aramäern in Deutschland als Hauptwidersacher des Bischofs galt.
Todesdrohung, Nötigung, Erpressung
Der Bischof hatte den Tatverdächtigen vorübergehend exkommuniziert. Gegen ihn hatte die Staatsanwaltschaft Paderborn bereits 2009 ermittelt. Er soll den Bischof bereits im Juni 2009 mit dem Tod bedroht haben. In Wiesbaden soll er dem zweiten Vorsitzenden der syrisch-orthodoxen Gemeinde nach einem Streit gedroht haben, ihn umzubringen. Beide Verfahren wurden eingestellt.
Dem 63-Jährigen wird bereits nächsten Mittwoch der Prozess in Wiesbaden gemacht - allerdings wegen anderer mutmaßlicher Delikte. Ihm und zwei weiteren Familienmitgliedern im Alter von 45 und 49 Jahren wird Nötigung und Erpressung vorgeworfen. Das Trio soll in Wiesbaden einen Bistrobetreiber und einen seiner Mitarbeiter bedroht haben.
Im Zusammenhang mit dem Überfall auf den orthodoxen Würdenträger ist außerdem ein 36 Jahre alter Syrer in Wiesbaden gefasst worden. Der Mann streitet die Tat ab. Nach den Mittätern werde noch gesucht, sagte Schultz.
süddeutsche.de
Der Überfall auf den syrisch-orthodoxen Bischof in Deutschland ist nach Sicht der Wiesbadener Polizei aufgeklärt: Hinter der Attacke im April, bei der dem Bischof auch der Bart abgeschnitten wurde, soll ein Laienvertreter der Kirche stecken.
Die Täter schlugen und knebelten den alten Mann, raubten ihn aus und schnitten seinen langen, weißen Bart ab: Knapp ein halbes Jahr nach dem brutalen Überfall auf den syrisch-orthodoxen Bischof für Deutschland sehen die Ermittler das Motiv jetzt in einem Streit mit einem innerkirchlichen Widersacher.
Gazas Orthodox Christians Prepare For Easter Bild vergrößern
Der Bischof der syrisch-orthodoxen in Deutschland wurde im April im Kloster Warburg - dem Sitz der deutschen Erzdiözese - hinterrücks überfallen. Die Polizei verdächtigt einen 63-Jährigen als Drahtzieher. (© Getty Images)
Die Polizei ermittelt gegen einen 63-Jährigen aus Wiesbaden als möglichen Drahtzieher, sagte der Sprecher des Bielefelder Polizeipräsidiums, Martin Schultz, und bestätigte einen Bericht der Zeitung Westfalen Blatt.
Bei dem Verdächtigen handele es sich um den ehemaligen Vorsitzenden des Diözesanrates der Kirche. Dessen Wohnung in Wiesbaden sei durchsucht worden. Das beschlagnahmte Material müsse jetzt ausgewertet werden.
Die Mordkommission "MK Kloster" ermittle gegen den 63-Jährigen wegen Anstiftung zum versuchten Mord in Verbindung mit schwerem Raub, sagte Schultz. Am Überfall selbst habe er wohl nicht teilgenommen.
Bischof Julius Hanna Aydin, Oberhaupt von rund 80.000 Gläubigen, war Mitte April im Kloster Warburg - dem Sitz der deutschen Erzdiözese - von drei Männern überfallen worden. Er hatte den Überfall als "ein gezieltes Attentat und einen Angriff auf die gesamte syrisch-orthodoxe Kirche in Deutschland" bezeichnet.
Der 63-Jährige war bereits kurz nach dem Überfall ins Visier der Ermittler geraten, weil er im innerkirchlichen Konflikt unter den Aramäern in Deutschland als Hauptwidersacher des Bischofs galt.
Todesdrohung, Nötigung, Erpressung
Der Bischof hatte den Tatverdächtigen vorübergehend exkommuniziert. Gegen ihn hatte die Staatsanwaltschaft Paderborn bereits 2009 ermittelt. Er soll den Bischof bereits im Juni 2009 mit dem Tod bedroht haben. In Wiesbaden soll er dem zweiten Vorsitzenden der syrisch-orthodoxen Gemeinde nach einem Streit gedroht haben, ihn umzubringen. Beide Verfahren wurden eingestellt.
Dem 63-Jährigen wird bereits nächsten Mittwoch der Prozess in Wiesbaden gemacht - allerdings wegen anderer mutmaßlicher Delikte. Ihm und zwei weiteren Familienmitgliedern im Alter von 45 und 49 Jahren wird Nötigung und Erpressung vorgeworfen. Das Trio soll in Wiesbaden einen Bistrobetreiber und einen seiner Mitarbeiter bedroht haben.
Im Zusammenhang mit dem Überfall auf den orthodoxen Würdenträger ist außerdem ein 36 Jahre alter Syrer in Wiesbaden gefasst worden. Der Mann streitet die Tat ab. Nach den Mittätern werde noch gesucht, sagte Schultz.
süddeutsche.de
Glaubensbruder nach Überfall auf Bischof verdächtig
14:04
Syrisch-Orthodoxe Kirche
Glaubensbruder nach Überfall auf Bischof verdächtig
Festnahme nach dem Überfall auf den Bischof der Syrisch-Orthodoxen Kirche in Hessen: Drahtzieher soll ein Glaubensbruder sein.
Foto: dpa Der Erzbischof der syrisch-orthodoxen Diözese in Deutschland: Julius Hanna Aydin
Die Täter schlugen und knebelten den alten Mann, raubten ihn aus und schnitten seinen langen, weißen Bart ab: Knapp ein halbes Jahr nach dem Überfall auf den syrisch-orthodoxen Bischof für Deutschland sehen die Ermittler das Motiv jetzt in einem Streit mit einem innerkirchlichen Widersacher.
Die Polizei ermittelt gegen einen 63-Jährigen aus Wiesbaden als möglichen Drahtzieher, sagte der Sprecher des Bielefelder Polizeipräsidiums, Martin Schultz, und bestätigte einen Bericht der Zeitung „Westfalen Blatt“. Bei dem Verdächtigen handele es sich um den ehemaligen Vorsitzenden des Diözesanrates der Kirche. Dessen Wohnung in Wiesbaden sei durchsucht worden. Das beschlagnahmte Material müsse jetzt ausgewertet werden.
Die Mordkommission „MK Kloster“ ermittle gegen den 63-Jährigen wegen Anstiftung zum versuchten Mord in Verbindung mit schwerem Raub, sagte Schultz. Am Überfall selbst habe er wohl nicht teilgenommen. Bischof Julius Hanna Aydin, Oberhaupt von rund 80.000 Gläubigen, war Mitte April im Kloster Warburg von drei Männern überfallen worden. Er hatte den Überfall als „ein gezieltes Attentat und einen Angriff auf die gesamte syrisch-orthodoxe Kirche in Deutschland“ bezeichnet.
Der Bischof hatte den Tatverdächtigen vorübergehend exkommuniziert. Gegen ihn hatte die Staatsanwaltschaft Paderborn bereits 2009 ermittelt. Er soll den Bischof im Juni 2009 mit dem Tod bedroht haben. In Wiesbaden soll er dem zweiten Vorsitzenden der syrisch-orthodoxen Gemeinde nach einem Streit gedroht haben, ihn umzubringen. Beide Verfahren wurden eingestellt.
Wegen Nötigung und Erpressung stehen der 63-Jährige und zwei Familienmitglieder im Alter von 45 und 49 Jahren an diesem Mittwoch (15. September) in Wiesbaden vor Gericht. Sie sollen in Wiesbaden einen Bistrobetreiber und einen seiner Mitarbeiter bedroht haben.
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Am Mittwoch war im Zusammenhang mit dem Überfall auf den orthodoxen Würdenträger ein 36 Jahre alter Syrer in Wiesbaden gefasst worden. Der Mann streitet die Tat ab. Nach den Mittätern werde noch gesucht, sagte Schultz.
dpa/kami / welt.de
Syrisch-Orthodoxe Kirche
Glaubensbruder nach Überfall auf Bischof verdächtig
Festnahme nach dem Überfall auf den Bischof der Syrisch-Orthodoxen Kirche in Hessen: Drahtzieher soll ein Glaubensbruder sein.
Foto: dpa Der Erzbischof der syrisch-orthodoxen Diözese in Deutschland: Julius Hanna Aydin
Die Täter schlugen und knebelten den alten Mann, raubten ihn aus und schnitten seinen langen, weißen Bart ab: Knapp ein halbes Jahr nach dem Überfall auf den syrisch-orthodoxen Bischof für Deutschland sehen die Ermittler das Motiv jetzt in einem Streit mit einem innerkirchlichen Widersacher.
Die Polizei ermittelt gegen einen 63-Jährigen aus Wiesbaden als möglichen Drahtzieher, sagte der Sprecher des Bielefelder Polizeipräsidiums, Martin Schultz, und bestätigte einen Bericht der Zeitung „Westfalen Blatt“. Bei dem Verdächtigen handele es sich um den ehemaligen Vorsitzenden des Diözesanrates der Kirche. Dessen Wohnung in Wiesbaden sei durchsucht worden. Das beschlagnahmte Material müsse jetzt ausgewertet werden.
Die Mordkommission „MK Kloster“ ermittle gegen den 63-Jährigen wegen Anstiftung zum versuchten Mord in Verbindung mit schwerem Raub, sagte Schultz. Am Überfall selbst habe er wohl nicht teilgenommen. Bischof Julius Hanna Aydin, Oberhaupt von rund 80.000 Gläubigen, war Mitte April im Kloster Warburg von drei Männern überfallen worden. Er hatte den Überfall als „ein gezieltes Attentat und einen Angriff auf die gesamte syrisch-orthodoxe Kirche in Deutschland“ bezeichnet.
Der Bischof hatte den Tatverdächtigen vorübergehend exkommuniziert. Gegen ihn hatte die Staatsanwaltschaft Paderborn bereits 2009 ermittelt. Er soll den Bischof im Juni 2009 mit dem Tod bedroht haben. In Wiesbaden soll er dem zweiten Vorsitzenden der syrisch-orthodoxen Gemeinde nach einem Streit gedroht haben, ihn umzubringen. Beide Verfahren wurden eingestellt.
Wegen Nötigung und Erpressung stehen der 63-Jährige und zwei Familienmitglieder im Alter von 45 und 49 Jahren an diesem Mittwoch (15. September) in Wiesbaden vor Gericht. Sie sollen in Wiesbaden einen Bistrobetreiber und einen seiner Mitarbeiter bedroht haben.
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Am Mittwoch war im Zusammenhang mit dem Überfall auf den orthodoxen Würdenträger ein 36 Jahre alter Syrer in Wiesbaden gefasst worden. Der Mann streitet die Tat ab. Nach den Mittätern werde noch gesucht, sagte Schultz.
dpa/kami / welt.de
Donnerstag, 9. September 2010
Mordversuch an Erzbischof Hanna Aydin aufgeklärt / Polizei nimmt drei Verdächtige fest
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VON HUBERTUS GÄRTNER
Kloster | MONTAGE: ANDREAS FAHL
Warburg/Wiesbaden. Der brutale Überfall auf den Erzbischof der syrisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, Julius Hanna Aydin aus Warburg, ist für die Ermittlungsbehörden kein Rätsel mehr.
Wie der Paderborner Oberstaatsanwalt Horst Rürup auf Anfrage bestätigte, wurden gestern in Wiesbaden drei Männer im Alter von 36, 49 und 63 Jahren festgenommen. Einer der Tatverdächtigen solle dem Haftrichter vorgeführt werden, sagte Rürup.
Erzbischof Aydin, geistliches Oberhaupt der rund 80.000 Mitglieder der syrisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, war am 15. April dieses Jahres an seinem Amtssitz in einem Kloster in Warburg von drei Männern überfallen worden. Das Opfer wurde zusammengeschlagen, mit einem Messer bedroht und beraubt. Auch sein Kopf soll unter Wasser gedrückt worden sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelte daraufhin wegen versuchten Mordes. Die Täter waren in einem alten Mercedes geflohen. Dessen Halter ist einer der nun Festgenommenen.
Bischof hatte ihn aus der Kirche ausgeschlossen
Nach Informationen dieser Zeitung befindet sich unter ihnen auch der frühere Vorsitzende des mächtigen Diözesanrates der syrisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, Aslan K. (63). Oberstaatsanwalt Rürup wollte diese Information weder bestätigen noch dementieren.
Aslan K. war von Julius Hanna Aydin im vergangenen Jahr zwischenzeitlich exkommuniziert worden. Aslan K. habe seine Machtposition als Vorsitzender des Diözesanrates wiederholt missbraucht, kritisierte der Erzbischof damals. Er warf dem Vorsitzenden des Diözesanrates zahlreiche Delikte vor. Unter anderem habe Aslan K. Mitglieder der syrisch-orthodoxen Kirche zusammenschlagen lassen und Spenden für private Zwecke missbraucht. Aslan K. sei "ein gefährlicher Mann", erklärte Aydin.
Nach Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden soll sich Aslan K. für diese Anschuldigungen mit dem gewalttätigen Überfall in Warburg gerächt haben. Wie Oberstaatsanwalt Horst Rürup bestätigte, wurde DNA-Material am Klebeband gefunden, mit dem der Erzbischof seinerzeit gefesselt worden war. Das DNA-Material lasse sich "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" einem der Beschuldigten zuordnen.
Aslan K. war von Julius Hanna Aydin im vergangenen Jahr zwischenzeitlich exkommuniziert worden. Aslan K. habe seine Machtposition als Vorsitzender des Diözesanrates wiederholt missbraucht, kritisierte der Erzbischof damals. Er warf dem Vorsitzenden des Diözesanrates zahlreiche Delikte vor. Unter anderem habe Aslan K. Mitglieder der syrisch-orthodoxen Kirche zusammenschlagen lassen und Spenden für private Zwecke missbraucht. Aslan K. sei "ein gefährlicher Mann", erklärte Aydin.
Nach Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden soll sich Aslan K. für diese Anschuldigungen mit dem gewalttätigen Überfall in Warburg gerächt haben. Wie Oberstaatsanwalt Horst Rürup bestätigte, wurde DNA-Material am Klebeband gefunden, mit dem der Erzbischof seinerzeit gefesselt worden war. Das DNA-Material lasse sich "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" einem der Beschuldigten zuordnen.
Mehrfach gab es brutale Übergriffe
Innerhalb der syrisch-orthodoxen Glaubensgemeinschaft gibt es immer wieder sehr heftige Auseinandersetzungen um Macht und Einfluss. Mehrfach hat es bereits brutale Übergriffe gegeben.
nw-news.de / 08.09.2010
Mittwoch, 8. September 2010
Verdächtiger nach Überfall auf Bischof Julius Hanna Aydin festgenommen
08.09.2010 | 15:50 Uhr
POL-BI: Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Paderborn und der Mordkommission Bielefeld im Zusammenhang mit dem Überfall auf den Bischof der Syrisch-Orthodoxen Kirche im Kloster Warburg
Bielefeld Paderborn Wiesbaden (ots) - Am heutigen Mittwochvormittag, den 8.9.2010, konnte in Wiesbaden ein 36jähriger Syrer durch die Mordkommission Bielefeld festgenommen werden. Ein entsprechender Haftbefehl des AG Paderborn lag hierfür vor. Die Festnahme wurde mit Unterstützung von Polizeibeamten aus Hessen und des LR Höxters durchgeführt.
Der 36jährige steht im dringenden Verdacht an dem Überfall auf den Bischof der Syrisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland im Kloster Warburg/Kreis Höxter am 15. April 2010 beteiligt gewesen zu sein. Der Bischof wurde seinerzeit von drei Männern überfallen, schwer körperlich misshandelt und ausgeraubt.
Der Festgenommene befindet sich zurzeit auf dem Weg zum Amtsgericht Paderborn, wo er der Haftrichterin vorgeführt werden soll.
Hinsichtlich der weiteren Täter werden die Ermittlungen intensiv weiter geführt.
Polizeipräsidium Bielefeld
Leitungsstab/Pressestelle
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08 · 09 · 10 ivz-online.de
Verdächtiger nach Überfall auf Bischof festgenommen
Bielefeld/Wiesbaden - Fünf Monate nach dem Überfall auf den Bischof der Syrisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Am Mittwoch sei in Wiesbaden ein 36 Jahre alter Syrer gefasst worden, teilten die Staatsanwaltschaft Paderborn und die Mordkommission Bielefeld mit. Er stehe im dringenden Verdacht, an dem Überfall auf Bischof Julius Hanna Aydin im Kloster Warburg (Kreis Höxter) am 15. April beteiligt gewesen zu sein. Der Bischof wurde damals von drei Männern überfallen, misshandelt und ausgeraubt
Donnerstag, 2. September 2010
Suriye`de Süryani Patrik, Müslüman din adamlarına iftar verdi
| ŞAM (CİHAN) - Suriye`de bulunan Dünya Süryani Ortodoks Kilisesi Genel Başkanı Antakya ve Tüm Doğu Patriği Mar Ignatius Zakka I Iwas, Müslüman din adamlarına iftar yemeği verdi. Süryani Mar Afram Manastırında gerçekleştirilen iftar yemeğine Suriye Evkaf Bakanı Muhammed Abdussettar el Seyyid`in yanı sıra bir çok Müslüman ve Hristiyan din alimi katıldı. Ramazan ayı Müslümanların yanı sıra Müslüman ve farklı dinlerdeki insanları bir araya getirmesi açısından ayrı bir boyut kazanıyor. Değişik ülkelerde gerçekleştirilen iftarlarda yemeklerinde farklı dinlerdeki insanlar bir araya geliyor. Suriye`de ise Patrik farklı bir uygulama ortaya koyarak manastırda verdiği iftar yemeğinde Müslüman ve Hristiyan din adamlarını bir araya getirdi. Süryani Ortadoks Kilisesi Patriği Zakka I Iwas`ın verdiği iftar programına Müslüman ve Hristiyan bir çok din alimi katıldı. İftar programına katılan Suriye Evkaf Bakanı Muhammed Abdüssettar el-Seyyid, Semavi dinlerin hoş görü içinde yaşamalarının ve birlikteliğin sağlanmasının Suriye`yi daha da güçlü kıldığını söyledi. Patrik I Iwas ise iftar yemeğinin, halkın tarihi boyunca pekiştirdiği ortak geleneklerin bir devamın olduğunu belirtti. Patrik I Iwas, Suriye`nin gücünün her zaman ulusal birliğinden kaynaklandığını ifade ederek, bu tablonun inanç ve düşünce özgürlüğü konusunda bir örnek oluşturduğunu belirtti. İftar yemeğine Hıristiyan dinin önde gelen bir çok şahsiyetiyle birlikte Şam ve Şam çevresindeki Müslüman din alimleri, müftüler ve evkaf müdürleri ile Papalığın Şam Büyükelçisi katıldı. 1.9.2010. |
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