Online Journal über die Syrisch-Orthodoxe Kirche, Syrische Studien und Aramäer / www.suryoyo-online.org
Donnerstag, 25. August 2011
Streit um Krypta: Gericht weist Klage ab
Die Pfarrgemeinde der syrisch-orthodoxen Kirche in Kirchardt musste vor Gericht erneut eine eine Niederlage einstecken. Foto: Endres
Kirchardt/Mannheim. (dpa/lsw) Im jahrelangen Rechtsstreit um den Bau von zehn Grabkammern der syrisch-orthodoxen Kirche in Kirchardt hat die Pfarrgemeinde erneut eine Niederlage kassiert. Weil die Kirche in einem Industriegebiet liegt, sei die Totenruhe nicht gewährleistet, entschied der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in einem am Donnerstag bekanntgewordenen Urteil. Er wies zum zweiten Mal die Klage der Gemeinde ab. Sie will einen Abstellraum im Keller zu einer Krypta für ihre Geistlichen umbauen und braucht dafür eine Genehmigung. Das Bundesverwaltungsgericht hatte den Fall zur Neuverhandlung nach Mannheim zurückgeschickt.
Die Stadt Kirchardt genehmigte 1994 zwar die Kirche selbst, dem Bau der Krypta stimmte sie aber nicht zu. Diese passe nicht in ein Industriegebiet, hieß es. Die syrisch-orthodoxe Kirche von Antiochien Mor Gabriel verweist dagegen auf ihre Tradition, die eine Beisetzung der Priester in der Kirche zwingend vorschreibe.
Die Bundesrichter hatten die Mannheimer Richter verpflichtet, zu prüfen, ob im konkreten Fall eine Ausnahme möglich sei. Das erste VGH-Urteil lasse außer acht, dass sich die Krypta in einer Kirche, also einem geschützten Raum, befinde.
Der VGH verwies nach einer abermaligen Prüfung des Falls vor allem auf die unmittelbare Nachbarschaft zu einem holzverarbeitenden Betrieb. «Nach herrschenden kulturellen Vorstellungen» verlange die Totenruhe «ein ruhiges pietätvolles Umfeld und ausreichend Abstände zu industriellen Nutzungen». Daran fehle es hier. Die Krypta sei «nach ihrer Lage und Beschaffenheit (Außeneingang, Belüftungsfenster nach Osten) konkretem Lärm» des Holzbetriebs ausgesetzt.
Eine Revision gegen das Urteil ließ der VGH nicht zu. Die klagende Pfarrgemeinde kann dagegen jedoch noch Beschwerde einlegen.
rnz.de / 25.8.2011
Die Krypta in der syrisch-orthodoxen Mor Gabriel Kirche in Kirchardt
Gemeinde sieht sich bestätigt
Von Steffan Maurhoff
Kirchardt - Im Streit um die geplante Krypta für die syrisch-orthodoxe Kirche im Kirchardter Industriegebiet sieht sich das Rathaus in seiner Haltung bestätigt. Denn dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg, die Berufung der Kirchengemeinde im langwierigen Baurechtsstreit zurückzuweisen, hat das Gericht nun eine 34-Seitige Begründung nachgereicht. "Ich bin sehr zufrieden", kommentierte Bürgermeister Rudi Kübler gegenüber der: Das Gericht habe im Wesentlichen die Auffassung der Kommune gewürdigt.
Religionsausübung
Der komplizierte Rechtsstreit hat eine lange Vorgeschichte. Schon beim Antrag zum Bau der Kirche 1994 hat der Gemeinderat dem Sakralbau zwar zugestimmt, jedoch von vornherein ein seinerzeit vorgesehenes Mausoleum abgelehnt. 2005 kochte die Geschichte erneut hoch − und erweckte im Rathaus den Eindruck, dass die Krypta in einer Art Salamitaktik doch noch durchgedrückt werden soll. Die syrisch-orthodoxe Kirche von Antiochien Mor Gabriel Kirchardt zog bis vors Bundesverwaltungsgericht, das den Fall zur erneuten Behandlung an den Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg zurückwies. Dieser sieht es nicht nur als gegeben an, dass eine Krypta entgegen der Auffassung der Kirchengemeinde nicht zwingend zur Religionsausübung der Syrisch-Orthodoxen benötigt werde. Die Mannheimer Richter vertreten auch die Meinung, dass eine Krypta − ein Raum, in dem bis zu zehn Geistliche der Gemeinde bestattet werden sollen − nicht in das Kirchardter Industriegebiet passt. Eine Kirche dort sei zwar zulässig, eine Begräbnisstätte vertrage sich aber nicht mit den umliegenden Betrieben. Denn in einem Industriebetrieb sei Gewerbe mit erheblich belästigendem und störendem Betrieb zulässig − und diesem Gebietscharakter widerspreche eine Krypta, auf die aus Gründen der Pietät besondere Rücksicht genommen werden müsse. In unmittelbarer Nachbarschaft der Kirche liegen ein holzverarbeitender Betrieb und eine Großgießerei. Außerdem plant die Kommune bereits, das Industriegebiet zu erweitern, sodass die Kirche in Zukunft von Gewerbe umgeben sein dürfte. Dieses solle nicht aus Rücksicht auf die Totenruhe eingeschränkt werden, so die Richter.
Klarstellung
Das Gericht schloss sich auch nicht der Auffassung der Kirchengemeinde an, die sich durch einen Hinweis des Regierungspräsidiums veranlasst sah, ein Nachtragsbaugesuch für die Krypta einzureichen. Jener Hinweis, so heißt es in der Urteilsbegründung, habe lediglich klarstellende Bedeutung gehabt.
Der Verwaltungsgerichtshof hat die Klage der syrisch-orthodoxen Kirche zurückgewiesen. Eine Revision ist nicht zugelassen. Allerdings ist dagegen eine Beschwerde möglich, die innerhalb eines Monats einzulegen und innerhalb zweier Monate zu begründen ist. In der Begründung der Beschwerde, so heißt es aus Mannheim ausdrücklich, müsste die grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache dargelegt werden.
23. August 2011
stimme.de
Von Steffan Maurhoff
Kirchardt - Im Streit um die geplante Krypta für die syrisch-orthodoxe Kirche im Kirchardter Industriegebiet sieht sich das Rathaus in seiner Haltung bestätigt. Denn dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg, die Berufung der Kirchengemeinde im langwierigen Baurechtsstreit zurückzuweisen, hat das Gericht nun eine 34-Seitige Begründung nachgereicht. "Ich bin sehr zufrieden", kommentierte Bürgermeister Rudi Kübler gegenüber der: Das Gericht habe im Wesentlichen die Auffassung der Kommune gewürdigt.
Religionsausübung
Der komplizierte Rechtsstreit hat eine lange Vorgeschichte. Schon beim Antrag zum Bau der Kirche 1994 hat der Gemeinderat dem Sakralbau zwar zugestimmt, jedoch von vornherein ein seinerzeit vorgesehenes Mausoleum abgelehnt. 2005 kochte die Geschichte erneut hoch − und erweckte im Rathaus den Eindruck, dass die Krypta in einer Art Salamitaktik doch noch durchgedrückt werden soll. Die syrisch-orthodoxe Kirche von Antiochien Mor Gabriel Kirchardt zog bis vors Bundesverwaltungsgericht, das den Fall zur erneuten Behandlung an den Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg zurückwies. Dieser sieht es nicht nur als gegeben an, dass eine Krypta entgegen der Auffassung der Kirchengemeinde nicht zwingend zur Religionsausübung der Syrisch-Orthodoxen benötigt werde. Die Mannheimer Richter vertreten auch die Meinung, dass eine Krypta − ein Raum, in dem bis zu zehn Geistliche der Gemeinde bestattet werden sollen − nicht in das Kirchardter Industriegebiet passt. Eine Kirche dort sei zwar zulässig, eine Begräbnisstätte vertrage sich aber nicht mit den umliegenden Betrieben. Denn in einem Industriebetrieb sei Gewerbe mit erheblich belästigendem und störendem Betrieb zulässig − und diesem Gebietscharakter widerspreche eine Krypta, auf die aus Gründen der Pietät besondere Rücksicht genommen werden müsse. In unmittelbarer Nachbarschaft der Kirche liegen ein holzverarbeitender Betrieb und eine Großgießerei. Außerdem plant die Kommune bereits, das Industriegebiet zu erweitern, sodass die Kirche in Zukunft von Gewerbe umgeben sein dürfte. Dieses solle nicht aus Rücksicht auf die Totenruhe eingeschränkt werden, so die Richter.
Klarstellung
Das Gericht schloss sich auch nicht der Auffassung der Kirchengemeinde an, die sich durch einen Hinweis des Regierungspräsidiums veranlasst sah, ein Nachtragsbaugesuch für die Krypta einzureichen. Jener Hinweis, so heißt es in der Urteilsbegründung, habe lediglich klarstellende Bedeutung gehabt.
Der Verwaltungsgerichtshof hat die Klage der syrisch-orthodoxen Kirche zurückgewiesen. Eine Revision ist nicht zugelassen. Allerdings ist dagegen eine Beschwerde möglich, die innerhalb eines Monats einzulegen und innerhalb zweier Monate zu begründen ist. In der Begründung der Beschwerde, so heißt es aus Mannheim ausdrücklich, müsste die grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache dargelegt werden.
23. August 2011
stimme.de
Mittwoch, 24. August 2011
Mutmaßlicher Drahtzieher des Überfalls auf Bischof Julius bestreitet Tatbeteiligung
24.08.2011
Täter übernimmt Verantwortung
Paderborn (JS). Lange lag der Wiesbadener Aslan K. mit dem Oberhaupt der syrisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, Erzbischof Mor Julius Hanna Aydin, im Streit. Ob Aslan K. im April 2010 drei Männer aussandte, um den Geistlichen tüchtig verprügeln zu lassen, muss jetzt das Paderborner Landgericht herausfinden.
Der 64-Jährige habe nichts mit der Tat zu tun, beteuerte gestern Fadi M., der bereits wegen des Überfalls auf den Bischof zu sieben Jahren Haft verurteilt worden ist. Aslan K., den der Geistliche 2009 exkommuniziert hatte, gehöre nicht auf die Anklagebank. Vielmehr habe er aus eigenem Antrieb gehandelt, um von Aydin Scheidungspapiere zu bekommen, für die er schon längst viel Geld bezahlt habe, sagte M. und bezeichnete zudem den Bischof als "Verbrecher", der "Millionen geklaut" habe. Der Prozess wird am Donnerstag fortgesetzt.
nw-news.de
Der mutmaßliche Drahtzieher des Überfalls auf den Bischof, Aslan K. (Mitte), hier mit seinen Verteidigern Prof. Dr. Ralf Neuhaus (links) und Jürgen Borowsky, bestreitet eine Tatbeteiligung. Foto: Ralf Benner
Warburg, Mittwoch, 24. August 2011
Hatten Täter Helfer im Kloster?
Mutmaßlicher Drahtzieher des Überfalls auf Bischof Julius bestreitet Tatbeteiligung
Von Ralf Benner
Warburg (WB). Im Prozess um den Überfall auf den Bischof der syrisch-orthodoxen Kirche in Nord-Deutschland, Julius Hanna Aydin (64), hat der Angeklagte Aslan K. aus Wiesbaden gestern vor dem Paderborner Landgericht bestritten, der Drahtzieher der brutalen Tat gewesen zu sein.
»Ich habe niemanden zum Überfall angestiftet«, erklärte der 64-Jährige. Weiter wollte er sich zur Sache nicht äußern. Der in der Türkei geborene Aslan K. der die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, muss sich seit dem 25. Juli wegen Anstiftung zu schwerem Raub und Körperverletzung vor der 1. Großen Strafkammer verantworten.
Der Überfall hatte sich am 15. April 2010 am Sitz der Norddiözese im Kloster St. Jakob von Sarug in Warburg ereignet. Der Bischof war von drei Männern überfallen, misshandelt, gefesselt, geknebelt und ausgeraubt worden. Er hatte dabei erhebliche Verletzungen erlitten. Die drei Täter waren im April dieses Jahres wegen schweren Raubes und Körperverletzung zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Zwei Männer, unter ihnen der Haupttäter Fadi M. (36), haben gegen das Urteil mittlerweile Revision eingelegt.
Die 1. Große Strafkammer unter Vorsitz von Richter Bernd Emminghaus befragte gestern am dritten Prozesstag alle drei Männer noch einmal zum Tathergang. Dabei entlastete der Syrer Fadi M. den Angeklagten. Aslan K. sei unschuldig und sitze zu Unrecht auf der Anklagebank, sagte Fadi M. aus. »Ich habe selbst gehandelt und nicht im Auftrag von Aslan K, denn ich bin niemandes Hund«, erklärte der 36-jährige Syrer. »Ich habe die Schlüssel zum Kloster auch nicht von ihm bekommen, sondern von einem Helfer im Kloster«, behauptete er. Anhand einer Skizze verriet er dem Gericht auch, wo er den Schlüsselbund, der angeblich dem Bischof selbst gehörte, später versteckte habe.
Mit Aslan K. sei er aber gut bekannt und habe gelegentlich für ihn Handlangerdienste im Haushalt oder im Autohandel erledigt, räumte Fadi M. ein. »Aslan K. ist ein netter und hilfsbereiter Mensch, ohne ihn ist die syrisch-orthodoxe Kirche kaputt«, erklärte der Syrer. Bei Aslan K. handelt es sich um den ehemaligen Vorsitzenden des Diözesanrates der syrisch-orthodoxen Kirche, den innerkirchlichen Widersacher des Bischofs. Fadi M. bezeichnete Bischof Julius Hanna Aydin als »Verbrecher« – und erntete dafür Applaus von den mit syrisch-orthodoxen Gläubigen voll besetzten Zuschauerbänken. Er habe den Bischof überfallen, weil dieser Spendengelder veruntreut und ihm Dokumente verweigert habe, die er für die Scheidung von seiner Frau benötigt habe, behauptete er.
Seine Mittäter Dinesh V. (24) und Gökhan C. (24), der ebenso wie Fadi M. gegen sein Urteil Revision eingelegt hat, konnten zur Tatbeteiligung des Angeklagten keine Angaben machen, denn sie würden ihn nicht kennen und hätten erst im Zuge der Ermittlungen von ihm erfahren.
westfalen-blatt.de
Täter übernimmt Verantwortung
Paderborn (JS). Lange lag der Wiesbadener Aslan K. mit dem Oberhaupt der syrisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, Erzbischof Mor Julius Hanna Aydin, im Streit. Ob Aslan K. im April 2010 drei Männer aussandte, um den Geistlichen tüchtig verprügeln zu lassen, muss jetzt das Paderborner Landgericht herausfinden.
Der 64-Jährige habe nichts mit der Tat zu tun, beteuerte gestern Fadi M., der bereits wegen des Überfalls auf den Bischof zu sieben Jahren Haft verurteilt worden ist. Aslan K., den der Geistliche 2009 exkommuniziert hatte, gehöre nicht auf die Anklagebank. Vielmehr habe er aus eigenem Antrieb gehandelt, um von Aydin Scheidungspapiere zu bekommen, für die er schon längst viel Geld bezahlt habe, sagte M. und bezeichnete zudem den Bischof als "Verbrecher", der "Millionen geklaut" habe. Der Prozess wird am Donnerstag fortgesetzt.
nw-news.de
Der mutmaßliche Drahtzieher des Überfalls auf den Bischof, Aslan K. (Mitte), hier mit seinen Verteidigern Prof. Dr. Ralf Neuhaus (links) und Jürgen Borowsky, bestreitet eine Tatbeteiligung. Foto: Ralf Benner
Warburg, Mittwoch, 24. August 2011
Hatten Täter Helfer im Kloster?
Mutmaßlicher Drahtzieher des Überfalls auf Bischof Julius bestreitet Tatbeteiligung
Von Ralf Benner
Warburg (WB). Im Prozess um den Überfall auf den Bischof der syrisch-orthodoxen Kirche in Nord-Deutschland, Julius Hanna Aydin (64), hat der Angeklagte Aslan K. aus Wiesbaden gestern vor dem Paderborner Landgericht bestritten, der Drahtzieher der brutalen Tat gewesen zu sein.
»Ich habe niemanden zum Überfall angestiftet«, erklärte der 64-Jährige. Weiter wollte er sich zur Sache nicht äußern. Der in der Türkei geborene Aslan K. der die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, muss sich seit dem 25. Juli wegen Anstiftung zu schwerem Raub und Körperverletzung vor der 1. Großen Strafkammer verantworten.
Der Überfall hatte sich am 15. April 2010 am Sitz der Norddiözese im Kloster St. Jakob von Sarug in Warburg ereignet. Der Bischof war von drei Männern überfallen, misshandelt, gefesselt, geknebelt und ausgeraubt worden. Er hatte dabei erhebliche Verletzungen erlitten. Die drei Täter waren im April dieses Jahres wegen schweren Raubes und Körperverletzung zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Zwei Männer, unter ihnen der Haupttäter Fadi M. (36), haben gegen das Urteil mittlerweile Revision eingelegt.
Die 1. Große Strafkammer unter Vorsitz von Richter Bernd Emminghaus befragte gestern am dritten Prozesstag alle drei Männer noch einmal zum Tathergang. Dabei entlastete der Syrer Fadi M. den Angeklagten. Aslan K. sei unschuldig und sitze zu Unrecht auf der Anklagebank, sagte Fadi M. aus. »Ich habe selbst gehandelt und nicht im Auftrag von Aslan K, denn ich bin niemandes Hund«, erklärte der 36-jährige Syrer. »Ich habe die Schlüssel zum Kloster auch nicht von ihm bekommen, sondern von einem Helfer im Kloster«, behauptete er. Anhand einer Skizze verriet er dem Gericht auch, wo er den Schlüsselbund, der angeblich dem Bischof selbst gehörte, später versteckte habe.
Mit Aslan K. sei er aber gut bekannt und habe gelegentlich für ihn Handlangerdienste im Haushalt oder im Autohandel erledigt, räumte Fadi M. ein. »Aslan K. ist ein netter und hilfsbereiter Mensch, ohne ihn ist die syrisch-orthodoxe Kirche kaputt«, erklärte der Syrer. Bei Aslan K. handelt es sich um den ehemaligen Vorsitzenden des Diözesanrates der syrisch-orthodoxen Kirche, den innerkirchlichen Widersacher des Bischofs. Fadi M. bezeichnete Bischof Julius Hanna Aydin als »Verbrecher« – und erntete dafür Applaus von den mit syrisch-orthodoxen Gläubigen voll besetzten Zuschauerbänken. Er habe den Bischof überfallen, weil dieser Spendengelder veruntreut und ihm Dokumente verweigert habe, die er für die Scheidung von seiner Frau benötigt habe, behauptete er.
Seine Mittäter Dinesh V. (24) und Gökhan C. (24), der ebenso wie Fadi M. gegen sein Urteil Revision eingelegt hat, konnten zur Tatbeteiligung des Angeklagten keine Angaben machen, denn sie würden ihn nicht kennen und hätten erst im Zuge der Ermittlungen von ihm erfahren.
westfalen-blatt.de
Montag, 22. August 2011
Restore Edilen Mor Efrem Mor Teodoros Kilisesi Açıldı
21 Ağustos 2011 Pazar 18:56
Mardin'in Nusaybin ilçesi Üçköy'de restorasyonu tamamlanan Mor Efrem Mor Teodoros Kilisesi, düzenlenen törenle açıldı. Süryani cemaatinin büyük ilgi gösterdiği açılışta barış ve kardeşlik vurgusu yapıldı.
Mardin'in Nusaybin ilçesi Üçköy'de restorasyonu tamamlanan Mor Efrem Mor Teodoros Kilisesi, düzenlenen törenle açıldı. Süryani cemaatinin büyük ilgi gösterdiği açılışta barış ve kardeşlik vurgusu yapıldı.
6. yüzyıldan kalma Mor Efrem Mor Teodoros Kilisesi'nin açılışına Mardin Vali Yardımcısı Şenol Koca, Nusaybin Kaymakamı Murat Girgin, Metropolit Samuel Aktaş, Nusaybin Belediye Başkan Vekili Hasan Bozkurt, Müftü İsmail Çiçek, Tur Abdin Kalkındırma Dernekleri Federasyonu Sabri Akbaba ve Süryani cemaati üyeleri katıldı. Metropolit Özmen'in yaptığı ayin sonrası kilise bahçesinde tören düzenlendi. Törende Süryanice yapılan açılış konuşmalarından sonra kürsüye gelen Mardin Vali Yardımcısı Koca, Mardin'in
barışın, sevginin, birlikte yaşama kültürünün en güzel örneklerinden biri olduğunu dile getirdi. Mardin'in bir ebru olduğunu söyleyen Koca, "Bu ebrunun içinden hiçbir rengi ayırt edemezsiniz. Ayırırsanız bu ebrudan hiçbir eser kalmayacaktır. Bu güzel eser de inşallah barışın, kardeşliğin, birlikte yaşam kültürünün burada yıllardır egemen olmuş, bundan sonra da devamı noktasında bize ümit vermektedir. Bu eser inşallah barışın bu bölgedeki anıtı olacaktır. Ben ümit ediyorum ki buraya katkı sunan
vatandaşlarımız bu katkılarını Nusaybin'deki Mor Yakup Kilisesi'nden de esirgemeyecektir, Mor Evgin Kilisesi'nden de esirgemeyeceklerdir. Ümit ediyorum ki bu güzel eseri yaşatanlar sadece belli günlerde burada gelip de törenler yapmakla kalmazlar, vatanlarına sahip çıkarlar, vatanlarında yaşarlar ve bu birlikte yaşama kültürünün en güzel örneklerinden birinin dünyaya sunulması noktasında ortak bir ses olarak dünyaya yayılır" dedi.
"SÜRYANİ VATANDAŞLARIMIZ BİZİM İÇİN BU COĞRAFYANIN KADİM BİR RENGİDİR"
Kaymakam Girgin ise, Süryani vatandaşların bu coğrafyanın kadim bir rengi olduğunu söyledi. Süryanilerin kendileri için büyük bir zenginlik ve bu coğrafyanın vazgeçilmez bir parçası olduğuna değinen Girgin, "Geçmişte gerek ekonomik sebepler, gerek sosyal sebeplerden dolayı doğup büyüdüğü bu coğrafyayı, bu toprakları bırakıp belki Avrupa ülkelerine göç etmek zorunda kaldılar. Fakat son yıllarda meydana gelen gelişmeler ve bizim devlet olarak bu anlamdaki çabalarımız, bu vatandaşlarımızın topraklarını
bırakmamalarını, köylerini canlı tutmaları, çocuklarının da buraları unutmamalarını sağlamaları gerekir. Biz de bu anlamda üzerimize düşen görevi yerine getirmeye çalışıyoruz. Son yıllarda özellikle bu bölgedeki bütün Süryani köylerimizde gerek içme suları olsun, gerek altyapı çalışmaları, yolların asfaltlanması, devlet olarak elimizden geldiği imkanlar ölçüsünde bütün bu çalışmaları yapmaya gayret ediyoruz. Çünkü bizim için bu vatandaşlarımızın buraları terk etmemeleri, bu zenginliği ilelebet sonsuza
kadar devam etmeleri, bu coğrafyanın parçası olduklarını göstermeleri çok önemli" diye konuştu.
Kilisenin onarılıp tekrar hizmete açılmasının çok anlamlı bir çalışma olduğunu kaydeden Kaymakam Girgin, bunun diğer Süryani köylere örnek olacağını söyledi. Konuşmasında Süryani vatandaşlara da seslenen Girgin, şöyle konuştu:
"Bu coğrafyayı kesinlikle canlı tutmalarını istiyoruz. Bu kiliselerimizi, manastırlarımızı restore ederek, inşa ederek tekrar kullanılır duruma getirip, buraları boşaltmamalarını kendilerinden talep ediyoruz."
Süryani vatandaşlar ise, kilisenin onarımından duydukları memnuniyeti dile getirdi. Yemişli Köyü Muhtarı Kenan Karataş, Süryanilerin uzun yıllardır göç ettiğini söyledi. Barışın olması için tekrar doğup büyüdükleri yerlere geri gelmek istediklerini belirten Karataş, "Buralar yıkılmış vaziyete gelmişti. Kiliselerimizi onarıyoruz. Hem barış hem de selamet için birbirimizle diyalog kuruyoruz. Biz devletimizi her zaman takdir ediyoruz" dedi.
Tören sonrası Süryani İlahi Grubu sahne aldı.
(AA-RB-CC-Y) // anadoluhaber.net
Mardin'deki Mor Efrem Mor Teodorus Kilisesi bugün ibadete açıldı.
21 Ağustos 2011
Tarihi kilise ibadete açıldı
Mardin'in Nusaybin ilçesindeki Mor Efrem Mor Teodorus Kilisesi, Avrupa'daki Süryani dernekleri ve vatandaşların katkıları ile restore edilerek, ibadete açıldı.
İlçeye bağlı Üçköy'de bulunan 6. yüzyıla ait tarihi kilise önünde düzenlenen törene Mardin Vali Yardımcısı Şenol Koca, Nusaybin Kaymakamı Murat Girgin, Metropolit Samuel Aktaş, Nusaybin Belediye Başkan Vekili Hasan Bozkurt, ilçe Müftüsü İsmail Çiçek, Tur Abdin Kalkındırma Dernekleri Federasyonu Sabri Akbaba ve Süryani vatandaşlar katıldı.
Koca, Metropolit Salibe Özmen'in yaptığı ayinin ardından yaptığı konuşmada, Mardin'in barışın, sevginin, birlikte yaşama kültürünün en güzel örneklerinden biri olduğunu söyledi.
Mardin'in bir ebru olduğunu ifade eden Koca, ''Bu ebrunun içinden hiçbir rengi ayırt edemezsiniz. Ayırırsanız bu ebrudan hiçbir eser kalmayacaktır. Bu güzel eser burada yıllardır egemen olmuş, barışın, kardeşliğin, birlikte yaşama kültürünün devamı olacaktır. Bu eser inşallah barışın bu bölgedeki anıtı olacaktır. Ben ümit ediyorum ki buraya katkı sunan vatandaşlarımız bu katkılarını Nusaybin'deki Mor Yakup ve Mor Evgin kiliselerinden de esirgemeyeceklerdir.
Ümit ediyorum ki bu güzel eseri yaşatanlar sadece belirli günlerde buraya gelip törenler yapmakla kalmaz, vatanlarına sahip çıkarak burada yaşarlar. Bu kilisenin birlikte yaşama kültürünün en güzel örneklerinden birisinin dünyaya sunulması noktasında ortak bir ses olarak dünyaya yayılmasını diliyoruz'' diye konuştu.
Kaymakam Girgin, Süryani vatandaşların bu coğrafyanın kadim bir rengi olduğunu söyledi.
Süryanilerin kendileri için büyük bir zenginlik ve bu coğrafyanın vazgeçilmez bir parçası olduğuna dikkati çeken Girgin, şöyle konuştu:
''Geçmişte gerek ekonomik sebepler, gerekse sosyal sebeplerden dolayı doğup büyüdüğü bu coğrafyayı, bu toprakları bırakıp belki Avrupa ülkelerine göç etmek zorunda kaldılar. Fakat son yıllarda meydana gelen gelişmeler ve bizim devlet olarak bu anlamdaki çabalarımız, bu vatandaşlarımızın topraklarına geri dönmesine vesile olacaktır. Biz de bu anlamda üzerimize düşen görevi yerine getirmeye çalışıyoruz.
Son yıllarda özellikle bu bölgedeki bütün Süryani köylerimizde gerek içme suyu gerek altyapı, gerek yolların asfaltlanması gibi birçok hizmet için elimizden geleni çabayı gösteriyoruz. Çünkü bizim için bu vatandaşlarımızın buraları terk etmemeleri, bu zenginliği sonsuza kadar devam ettirmeleri, bu coğrafyanın parçası olduklarını göstermeleri çok önemli. Kilisenin restore edilerek yeniden hizmete açılması son derece anlamlı.
Bunun diğer Süryani köylerine de örnek olacağını düşünüyorum. Bu coğrafyayı kesinlikle canlı tutmalıyız. Bu kiliselerimizi, manastırlarımızı restore ederek, inşa ederek tekrar kullanılır duruma getirip kullanıma açmalıyız.''
-''DOĞUP BÜYÜDÜĞÜMÜZ TOPRAKLARA GERİ GELMEK İSTİYORUZ''-
Yemişli Köyü Muhtarı Kenan Karataş, Süryanilerin geçmişte köylerinin boşaltılması nedeniyle yaşadığı topraklardan göç etmek zorunda kaldığını hatırlatarak, ancak özlemini duydukları topraklara geri dönmek yönünde istekleri olduğunu söyledi.
Süryanilerin doğup büyüdükleri topraklara yerleşmek istediğini ifade eden Karataş, ''Buralar yıkılmış, harap olmuş vaziyetteydi. Kilisemizi katkılarla restore ederek hizmete açtık. Barış için diyaloglarımızı geliştiriyoruz. Doğup büyüdüğümüz topraklara geri gelmek istiyoruz. Biz devletimiz her zaman takdir ediyoruz'' dedi.
Tören, Süryani grubunun seslendirdiği ilahilerin okunmasıyla sona erdi.
A.A. / gercekgundem.com
Tarihi kilise ibadete açıldı
Mardin'in Nusaybin ilçesindeki Mor Efrem Mor Teodorus Kilisesi, Avrupa'daki Süryani dernekleri ve vatandaşların katkıları ile restore edilerek, ibadete açıldı.
İlçeye bağlı Üçköy'de bulunan 6. yüzyıla ait tarihi kilise önünde düzenlenen törene Mardin Vali Yardımcısı Şenol Koca, Nusaybin Kaymakamı Murat Girgin, Metropolit Samuel Aktaş, Nusaybin Belediye Başkan Vekili Hasan Bozkurt, ilçe Müftüsü İsmail Çiçek, Tur Abdin Kalkındırma Dernekleri Federasyonu Sabri Akbaba ve Süryani vatandaşlar katıldı.
Koca, Metropolit Salibe Özmen'in yaptığı ayinin ardından yaptığı konuşmada, Mardin'in barışın, sevginin, birlikte yaşama kültürünün en güzel örneklerinden biri olduğunu söyledi.
Mardin'in bir ebru olduğunu ifade eden Koca, ''Bu ebrunun içinden hiçbir rengi ayırt edemezsiniz. Ayırırsanız bu ebrudan hiçbir eser kalmayacaktır. Bu güzel eser burada yıllardır egemen olmuş, barışın, kardeşliğin, birlikte yaşama kültürünün devamı olacaktır. Bu eser inşallah barışın bu bölgedeki anıtı olacaktır. Ben ümit ediyorum ki buraya katkı sunan vatandaşlarımız bu katkılarını Nusaybin'deki Mor Yakup ve Mor Evgin kiliselerinden de esirgemeyeceklerdir.
Ümit ediyorum ki bu güzel eseri yaşatanlar sadece belirli günlerde buraya gelip törenler yapmakla kalmaz, vatanlarına sahip çıkarak burada yaşarlar. Bu kilisenin birlikte yaşama kültürünün en güzel örneklerinden birisinin dünyaya sunulması noktasında ortak bir ses olarak dünyaya yayılmasını diliyoruz'' diye konuştu.
Kaymakam Girgin, Süryani vatandaşların bu coğrafyanın kadim bir rengi olduğunu söyledi.
Süryanilerin kendileri için büyük bir zenginlik ve bu coğrafyanın vazgeçilmez bir parçası olduğuna dikkati çeken Girgin, şöyle konuştu:
''Geçmişte gerek ekonomik sebepler, gerekse sosyal sebeplerden dolayı doğup büyüdüğü bu coğrafyayı, bu toprakları bırakıp belki Avrupa ülkelerine göç etmek zorunda kaldılar. Fakat son yıllarda meydana gelen gelişmeler ve bizim devlet olarak bu anlamdaki çabalarımız, bu vatandaşlarımızın topraklarına geri dönmesine vesile olacaktır. Biz de bu anlamda üzerimize düşen görevi yerine getirmeye çalışıyoruz.
Son yıllarda özellikle bu bölgedeki bütün Süryani köylerimizde gerek içme suyu gerek altyapı, gerek yolların asfaltlanması gibi birçok hizmet için elimizden geleni çabayı gösteriyoruz. Çünkü bizim için bu vatandaşlarımızın buraları terk etmemeleri, bu zenginliği sonsuza kadar devam ettirmeleri, bu coğrafyanın parçası olduklarını göstermeleri çok önemli. Kilisenin restore edilerek yeniden hizmete açılması son derece anlamlı.
Bunun diğer Süryani köylerine de örnek olacağını düşünüyorum. Bu coğrafyayı kesinlikle canlı tutmalıyız. Bu kiliselerimizi, manastırlarımızı restore ederek, inşa ederek tekrar kullanılır duruma getirip kullanıma açmalıyız.''
-''DOĞUP BÜYÜDÜĞÜMÜZ TOPRAKLARA GERİ GELMEK İSTİYORUZ''-
Yemişli Köyü Muhtarı Kenan Karataş, Süryanilerin geçmişte köylerinin boşaltılması nedeniyle yaşadığı topraklardan göç etmek zorunda kaldığını hatırlatarak, ancak özlemini duydukları topraklara geri dönmek yönünde istekleri olduğunu söyledi.
Süryanilerin doğup büyüdükleri topraklara yerleşmek istediğini ifade eden Karataş, ''Buralar yıkılmış, harap olmuş vaziyetteydi. Kilisemizi katkılarla restore ederek hizmete açtık. Barış için diyaloglarımızı geliştiriyoruz. Doğup büyüdüğümüz topraklara geri gelmek istiyoruz. Biz devletimiz her zaman takdir ediyoruz'' dedi.
Tören, Süryani grubunun seslendirdiği ilahilerin okunmasıyla sona erdi.
A.A. / gercekgundem.com
Freitag, 19. August 2011
İMAM VE RAHİP TARİHİ AYDINLATIYOR
19.08.2011
DİYARBAKIR - Diyarbakır Müze Müdürlüğü'nce yapılan çalışma kapsamında Bağlar ilçesindeki Kuba Cami imamı Zeynel Abidin Çiçek ile Mardin'deki Kırklar Kilisesi Papazı Gabriel Akyüz, müze envanterinde bulunan Osmanlıca, Arapça ve Süryanice el yazmaları, kitap ile yazıtları Türkçe'ye çeviriyor.
Yüzyıllarca bir çok medeniyete ev sahipliği yapmış, dinlerin, dillerin ve kültürlerin yan yana yürüdüğü, ezan ve çan sesinin hoşgörüyle birbirine karıştığı Diyarbakır Müze Müdürlüğü güzel bir çalışmaya tanıklık ediyor.
İMAM VE RAHİP TARİHİ AYDINLATIYOR
Bölgenin zengin kültürel dokusunu geleceğe aktarmak, mevcut belgelerin ne anlama geldiğini belirlemek amacıyla Diyarbakır Müze Müdürlüğü'nce başlatılan çalışma, Mardin Kırklar Kilisesi Papazı Gabriel Akyüz ile Diyarbakır'ın Bağlar ilçesindeki Kuba Cami İmamı Zeynel Abidin Çiçek'i aynı masada birleştirdi. Çiçek Arapça ve Osmanlıca, Akyüz ise Süryanice yazılı kitapları, yazıtları ve el yazmalarını bugünle buluşturmak için Türkçe'ye çeviriyor. Aynı masayı paylaşan ve müze görevlilerine çeviriyi dikte ettiren din adamları zaman zaman Arapça ve Osmanlıca çeviri hakkında görüş alışverişinde de bulunuyor.
Diyarbakır Müze Müdürü Nevin Soyukaya Diyarbakır Müzesi'nin geçmişte envanterine kaydedilen özellikle el yazması olmak üzere birçok matbu da dahil olan Arapça, Osmanlıca, Süryanice kitap ve belgelerin bulunduğunu belirterek, eserlerin envanterlik olmakla birlikte, içerikleriyle ilgili hiç bir bilgileri olmadığını söyledi.
MÜZE MÜDÜRLÜĞÜNCE GÖREVLENDİRİLDİ
Müze olarak içeriklerini gün ışığına çıkarmak için bir çalışma başlattıklarını, eserlerin envanterlerini sağlıklaştırmak, içeriğinin ne olduğunu, hangi tarihte, hangi amaçla yazılmış olduklarını belgelemek amacıyla söz konusu çalışmayı başlattıklarını anlatan Soyukaya, ''Çalışmayı tamamladıktan sonra eserleri kamuoyu ve araştırmacılarla paylaşalım istedik'' dedi.
Soyukaya, başlattıkları çalışma kapsamında Arapça ve Osmanlıca eserlerle ilgili Zeynel Abidin Çiçek hocadan, Süryanice el yazmalarıyla ilgili de Gabriel Akyüz'den yardım istediklerini belirterek, şöyle konuştu:
''Ermenice çok az olmakla birlikte Ermenice kitaplarımız ve el yazmalarımız da var. Ermenice'ler için ise Ermeni Patrikliği'nden yardım isteyeceğiz. Onlarla henüz çalışmamız başlamadı. Ama çok yakın gelecekte ilgili çalışmayı da başlatacağız. Bu çalışma bittikten sonra kamuoyu ile paylaşabilmek adına bütün çevirileri orjinalleri ve Türkçe'leri ile birlikte yayınlamayı planlıyoruz.
EL YAZMASI KİTAP VE DOKÜMANLAR
Müzemizde bulunan el yazmalarının yanı sıra bazı taş yazıtlar, kitabeler var. Bunların da çevirisini yapacağız. Ayrıca sayın Akyüz ile bir çalışmaya daha başlayacağız. Antik bir mezar taşının iki yanında yer alan Süryanice yazıtını tercüme edecek. O yazıtla birlikte mezar taşımızın belki tarihine, kime ait olduğuna dair bilgiler edinmiş olacağız. Bu bilgilerle taş eserimizin de içeriğini, envanterini zenginleştirmiş olacağız. Tam olarak tarihi beli olmamakla birlikte tüm el yazmalarımız ve taş kitabelerimiz bitinceye kadar çevirisi devam edecek. Hocalarımıza teşekkür ediyoruz büyük bir gönülülükle bize katkı veriyorlar. Hocalarımız tercüme ediyor, daha sonra da uzman arkadaşlarımız formatına uygun not alıyor ve bilgisayara geçiyor. İki dinin temsilcisi aynı anda çalışıyorlar, fikir alışverişinde bulunuyorlar. Bazen bilgi akışıyla birbirlerini tamamlıyorlar. Bizim için de uzmanlarımız için de farklı bir deneyim. Çevirilerde özelikle el yazması Hümayun'lar çok ilginç. Örneğin, Atak Beyliği ile ilgili Hümayun yazıları var. Atak eski Lice ilçesi'dir. Atak Beyliği'ne tahsis edilen topraklarla ilgili bilgiler var. Biz bu bilgilerden yararlanarak bazı bilinmeyenlere de ulaşmış olacağız. Örneğin Ziya Gökalp'in el yazması şiirleri var. Ziya Gökalp'in ağabeyinin, Ziya Gökalp'in doğumu ve ölümünü yazmış. Bu çevirileri daha sonra Ziya Gökalp Müzesi'nde sergileyeceğiz. Ayrıca İçkale Müze Projesi ile de diğer el yazması belgelerle birlikte yeni bir sergi seksiyonu oluşturmayı hedefliyoruz. Bütün bunlar müzemizi her açıdan zenginleştirecek. Dini içerikli yazılar, şiirler, vergi ile ilgili bir takım bilgiler, ders notları, öğütlerinde çevirisi yapıldı. Bu zenginliği bütün çalışma bitikten sonra tasnifleyeceğiz. Tasnif üzerinden yayını planlayacağız. Müzecilik açısından birçok bilgiye ulaşıyoruz. Ve tabi en önemlisi envanter bilgilerimizi sağlıklaştırıyoruz.''
-''KAPALI KUTU İÇİNDE KALMIŞ BİLGİLERDİ''-
Emekli olmak için gün saydığını belirten Zeynel Abidin Çiçek de dini eğitimini medresede aldığını, uzun yıllar fahri imamlık yaptıktan sonra resmi imamlığa geçtiğini ifade ederek, Kuba Cami'nde resmi imam olarak çalıştığını söyledi.
Ramazan ayından sonra emekli olacağını, camilerde Kur'an-ı Kerim ve fıkıh derslerini verdiğini anlatan Çiçek, Arapça olarak birçok kitap yazdığını ve yazmaya devam ettiğini kaydetti.
Çiçek, 7 yıl Osmanlıca üzerinde çalıştığını belirterek, şöyle konuştu:
''Büyük bir zat olan üstat Beddiüzzaman'ın 133 eserini Osmanlıca yazdım. Risale-i Nur'dan Osmanlıca yazmayı öğrendim. Ben Osmanlıca yazabiliyor ve okuyabiliyorum. Müzede de Osmanlıca belgeleri Türkçe'ye çeviriyorum. Burada günde 2 saat çalışıyorum. Bu eserleri atalarımızın eseri olarak çeviriyoruz ki bilinsin. Bunlar kapalı kutu içinde kalmış bilgilerdi. Aralarında işçilerin sigortaları, ders notları, Ziya Gökalp'ın pek çok şiiri de vardı. Onları da çevirdik. Az bir kısmı kaldı. Yakında bu çeviriler tamamlanacak.''
-400 YILIK KİTAP-
Kırklar Kilisesi'nde Süryani Cemaati Ruhanisi olan Akyüz ise, müzeye değişik dönemlerde satın alınan veya gelen Süryanice eserler bulunduğunu, bu eserlerin şimdiye kadar kimseye gösterilmediğini ifade ederek, bu eserlerin hangi tarihte yazıldığı nereden geldiğine ilişkin değişik tarihi bilgileri tespit ederek tutanak şeklinde teslim ettiklerini söyledi.
Çalışmanın son derece yararlı olduğunu, şu anda üzerinde çalıştığı Süryanice el yazmasının çok değerli ve tarihi bir kitap olduğunu, dini bilgiler içeren 810 sayfalık kitabın 300-400 yıllık olduğunu tespit ettiğini belirten Akyüz, şöyle dedi:
''Bu kitap kiliselerde verilen vaazlarla ilgili olarak Tiltanur köyünde el yazması ile yazılmış bir kitap. Tiltanur köyü kitapta tarif edildiğine göre Diyarbakır'ın güneybatısına denk geliyor. Bugün o köye Alipaşa deniyor ve şuanda da orada bir kilise bulunmaktadır. Buna benzer daha birçok kitap, belgeler de vardı. Ben Süryanice'yi, Osmanlıca'yı, Arapça'yı da bildiğim için diğer belgelere de yardımcı olmaya çalışırım. Taşlar üzerine yazılan kitabeleri de Osmanlıca olsun diğer belgeler olsun okuyorum. Bu eserlerin dünya insanlarına açıklanması, Onların bu kültürü görüp tanışmalarını istiyorum. Çünkü bu kültür, Süryanice el yazması yazılar, eserler bu bölgenin eserleri. Başka yerlerden gelme değildir. Bu kültürün bu bölgede tanınmasını istiyorum.''
SÜRYANİCE DİL KURSU VERİLMESİ
Akyüz, Mardin Artuklu Üniversitesi'nde Süryanice dil kursu verilmesinin çok güzel bir duygu olduğunu da ifade ederek, ''Hiç beklemediğimiz bir olay oldu. Bizleri çok mutlu etti, duygulandırdı. Önümüzdeki yıl da öğrenci alınacak. Bu şekilde Süryanice dili ve edebiyatı Artuklu Üniversitesi'nde öğretilecek'' diye konuştu.
Bu arada Akyüz ve Soyukaya, müzede bulunan Roma dönemine ait mezar taşını inceledi. Soyukaya, mezar taşının 1935 yılında Şanlıurfa'dan müzeye getirildiğini, üzerinde Süryanice yazıtın bulunmasının eseri ilginç kıldığını söyledi.
Soyukaya, bu eseri de çalışmaya dahil ettiklerini, çeviri sonunda eserle ilgili daha detaylı bilgiye sahip olacaklarını anlattı.
diyarbakirsoz.com
Süryani Papaz Törenle Defnedildi
Süryani Kilisesi Papazı Melki Tok, memleketi Şırnak'ta düzenlenen törenle toprağa verildi.
Almanya'da tedavi gördüğü hastanede yaşamını yitiren 81 yaşındaki Süryani Kilisesi Papazı Melki Tok, memleketi Şırnak'ın İdil İlçesi'ne bağlı Öğündük Köyü'nde düzenlenen törenle toprağa verildi.
Geçtiğimiz günlerde Almanya'da tedavi görürken hayatını kaybeden Süryani Papaz Melki Tok, İdil'e bağlı Öğündük Köyünde yapılan törende yapılan dualar eşliğinde son yolculuğuna uğurlandı.
Öğündük Köyü'ndeki Süryani Kilise'sinde yapılan cenaze ayinine avrupadan gelen Süryaniler'in yanısıra, Adıyaman Metropoliti Melki Ürek, İdil Belediye Başkanı Resul Sadak ve çok sayıda Müslüman vatandaş katıldı.
Yaklaşık 5 saat süren cenaze töreninin ardından Papaz Melki Tok, kilise bahçesine defnedildi. Papaz Tok için İdil'e bağlı Süryani köyü Öğündük'te taziye çadırı kuruldu.
HİZBULLAH KAÇIRIP CANLI OLARAK GÖMMÜŞTÜ
Papaz Melki Tok, 1994 yılında terör örgütü Hizbullah tarafından kaçırılarak daha önceden hazırlanmış bir mezara canlı canlı ve gözleri bağlı, ayak ve elleri zincire vurulmuş şekilde gömülmüş, ancak daha sonra kendi çabasıyla mezardan çıkmayı başarmıştı. 9 saat gömülü kaldığı mezardan çıkan Tok, "Tam dokuz saat canlı şekilde mezarın içindeydim. Artık dayanmıyor, nefesim kesiliyordu. Her geçen dakika biraz daha ölüme yakındım. Mezardan çıkmalıydım. Bütün gücümle üzerimdeki tahta ve toprağı kaldırmaya çalıştım, fakat gücüm yetmemiş ve bayılmışım. Son kez tüm gücümle üzerimdeki tahtayı kaldırmaya çalıştım. Zorlamamla tahtanın biri üzerime düştü ve gökyüzünde yıldızlar karşıma çıktı. Canlı gömüldüğüm yerin bir cami avlusu olduğunu fark ettim. Caminin duvarından atlayarak hızla kaçmaya başladım. Daha sonra askeri karakola ulaştım. Bana, 'Dur' ihtarında bulunan jandarmalar, 'ateş etmeyin ben kaçırılan papazım' diye bağırınca sesimi duyan karakol komutanı koşarak yanıma geldi ve bana 'Papaz efendi, Genelkurmay Başkanı Doğan Güreş bile seni arıyor' demişti
Papaz Tok, son olarak, 'Burası benim vatanım, bu topraklarda doğdum, bu topraklarda öleceğim. Kimse beni bu topraklardan süremez, sonunda ölüm olsa dahi" ifadelerini kullanmıştı.
Doğan Haber Ajansı. Haber Yayın Tarihi: 19.08.2011 15:20
Almanya'da tedavi gördüğü hastanede yaşamını yitiren 81 yaşındaki Süryani Kilisesi Papazı Melki Tok, memleketi Şırnak'ın İdil İlçesi'ne bağlı Öğündük Köyü'nde düzenlenen törenle toprağa verildi.
Geçtiğimiz günlerde Almanya'da tedavi görürken hayatını kaybeden Süryani Papaz Melki Tok, İdil'e bağlı Öğündük Köyünde yapılan törende yapılan dualar eşliğinde son yolculuğuna uğurlandı.
Öğündük Köyü'ndeki Süryani Kilise'sinde yapılan cenaze ayinine avrupadan gelen Süryaniler'in yanısıra, Adıyaman Metropoliti Melki Ürek, İdil Belediye Başkanı Resul Sadak ve çok sayıda Müslüman vatandaş katıldı.
Yaklaşık 5 saat süren cenaze töreninin ardından Papaz Melki Tok, kilise bahçesine defnedildi. Papaz Tok için İdil'e bağlı Süryani köyü Öğündük'te taziye çadırı kuruldu.
HİZBULLAH KAÇIRIP CANLI OLARAK GÖMMÜŞTÜ
Papaz Melki Tok, 1994 yılında terör örgütü Hizbullah tarafından kaçırılarak daha önceden hazırlanmış bir mezara canlı canlı ve gözleri bağlı, ayak ve elleri zincire vurulmuş şekilde gömülmüş, ancak daha sonra kendi çabasıyla mezardan çıkmayı başarmıştı. 9 saat gömülü kaldığı mezardan çıkan Tok, "Tam dokuz saat canlı şekilde mezarın içindeydim. Artık dayanmıyor, nefesim kesiliyordu. Her geçen dakika biraz daha ölüme yakındım. Mezardan çıkmalıydım. Bütün gücümle üzerimdeki tahta ve toprağı kaldırmaya çalıştım, fakat gücüm yetmemiş ve bayılmışım. Son kez tüm gücümle üzerimdeki tahtayı kaldırmaya çalıştım. Zorlamamla tahtanın biri üzerime düştü ve gökyüzünde yıldızlar karşıma çıktı. Canlı gömüldüğüm yerin bir cami avlusu olduğunu fark ettim. Caminin duvarından atlayarak hızla kaçmaya başladım. Daha sonra askeri karakola ulaştım. Bana, 'Dur' ihtarında bulunan jandarmalar, 'ateş etmeyin ben kaçırılan papazım' diye bağırınca sesimi duyan karakol komutanı koşarak yanıma geldi ve bana 'Papaz efendi, Genelkurmay Başkanı Doğan Güreş bile seni arıyor' demişti
Papaz Tok, son olarak, 'Burası benim vatanım, bu topraklarda doğdum, bu topraklarda öleceğim. Kimse beni bu topraklardan süremez, sonunda ölüm olsa dahi" ifadelerini kullanmıştı.
Doğan Haber Ajansı. Haber Yayın Tarihi: 19.08.2011 15:20
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