Mittwoch, 24. Juli 2013

Türkei: Syrisch-orthodoxen Christen sollen Minderheitsrechte zukommen



Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert die Türkei auf, den syrisch-orthodoxen Christen Rechte für nichtmuslimische Minderheiten zukommen zu lassen. Das teilte das IGFM am Dienstag in einer Pressemeldung anlässlich des 90. Jahrestags des Lausanner Vertrags mit. Mit diesem Abkommen von 1923 wurde die Türkei als Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches in die internationale Völkergemeinschaft aufgenommen. Bisher gesteht die Türkei nur griechisch- und armenisch-orthodoxen Christen sowie Juden diese Rechte im beschränkten Maße zu. Zu den im Lausanner Vertrag aufgeführten Minderheitsrechten gehören u.a. eigene Schulen, Kirchenneubau sowie die Einrichtung religiöser und sozialer Institutionen.
(pm 24.07.2013 al) / Radio Vatikan

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